Grundschule Bornheim-Hersel

Ich such was

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Stadtjugendring Bornheim

 Jeder Einkauf bringt Geld.

Kindergarten Padre Carlos

 

 

Wie sollten wir 1990 dem Andrang im Kindergarten Mama Elsa Herr werden? Die Bürgergemeinde bat uns, noch einen Kindergarten und zugleich für die arbeitenden Mütter eine Kinderkrippe zu eröffnen. Mit unseren deutschen Freunden im Rücken sagten wir ja - und es entstand Padre Carlos: Kinderkrippe, Kindergarten, Gesundheitsstation, Kunsthandwerk für Frauen.

Bereits im ersten Jahr drängten über 100 Kinder in diese Einrichtung. Zuerst geleitet vom Solidaridadmitglied Yolanda Cuya, dann bis heute von Mercedes Pastor mit viel Einsatz und Mütterlichkeit.

Über 150 Kinder beherbergt das Zentrum täglich. Auch hier ist nicht der Staat, sondern die Bürgergemeinde Eigentümer. Wegen der einladenden Bögen vor den Klassenräumen nennen es die Leute: "Los Portales de Campoy". Den Namen trägt dieses Zentrum nach dem vorletzten Pfarrer der Deutschen Gemeinde von Lima, Pater Carlos Pfeiffer. Er hatte Campoy mit seinen tausend Kindern in sein Herz geschlossen und wurde unschätzbarer Freund unseres Werkes. Als ihm 1990 eine akute Leukämie in Chile das Leben nahm, waren seine letzten Worte: „Ich gebe mein Leben für Campoy.“ Eltern und Solidaridad gaben dem Zentrum im Gedenken an ihn den Namen „Padre Carlos".

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