Grundschule Bornheim-Hersel

Ich such was

______________________


 

 

Stadtjugendring Bornheim

 Jeder Einkauf bringt Geld.

Unterstützungsmaßnahmen

Besondere Umstände können es erfordern, dass Eltern wie  Schule zusätzliche Hilfe benötigen. Geregelt ist das im Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) und im Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII). Zuständig für die Gewährung der Hilfe nach SBG VIII ist das Sozialamt der Stadt Bornheim und für die Hilfe nach SGB XII im Falle Bornheims des Kreissozialamt in Siegburg. Die nachfolgend dargestellten Hilfen können sowohl von Bornheim als auch vom Rhein-Sieg-Kreis gewährt werden. Entscheidend ist die Art der Beeinträchtigung.

 

Hilfe durch das Sozialamt der Stadt Bornheim

Sind die Beeinträchtigungen eines Kindes so stark, dass es nicht ohne ständige Hilfe am Unterricht teilnehmen kann, kann ihm eine durch das Sozialamt der Stadt Bornheim finanzierte zeitlich begrenzte Eingliederungshilfe gemäß dem Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Abschnitt IV "Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige" (§§ 27 - 41) - gewährt werden.

Im § 35 "Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung" ist geregelt:
"Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung soll Jugendlichen gewährt werden, die einer intensiven Unterstützung zur sozialen Integration und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung bedürfen. Die Hilfe ist in der Regel auf längere Zeit angelegt und soll den individuellen Bedürfnissen des Jugendlichen Rechnung tragen."

Im §35a "Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche" ist geregelt:
(1) Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn
1. ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht und
2. daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.
(2) Die Hilfe wird nach dem Bedarf im Einzelfall
1. in ambulanter Form,
2. in Tageseinrichtungen für Kinder oder in anderen teilstationären Einrichtungen,
3. durch geeignete Pflegepersonen und
4. in Einrichtungen über Tag und Nacht sowie sonstigen Wohnformen geleistet.
(3) Aufgaben und Ziel der Hilfe, die Bestimmung des Personenkreises sowie die Art der Leistungen richten sich nach § 53 Abs. 3 und 4 Satz 1, den §§ 54, 56 und 57 des Zwölften Buches soweit diese Bestimmungen auch auf seelisch behinderte oder von einer solchen Behinderung bedrohte Personen Anwendung finden.
In den meisten Fällen wird die Hilfe für Kinder gewährt, die Beeinträchtigungen in ihrer emotional-sozialen Entwicklung zeigen. Vor Gewährung erfolgt eine individuelle Prüfung.

 

Hilfe durch das Kreissozialamt

Sind die Beeinträchtigungen eines Kindes so stark, dass es nicht ohne ständige Hilfe am Unterricht teilnehmen kann, kann ihm eine durch das Kreissozialamt in Siegburg finanzierte Eingliederungshilfe gemäß dem Sozialgesetzbuch (SGB XII, §§ 53 - 57) gewährt werden.

In §53 "Leistungsberechtigte und Aufgabe" ist geregelt:
(1) Personen, die durch eine Behinderung im Sinne von § 2 Abs. 1 Satz 1 des Neunten Buches wesentlich in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind, erhalten Leistungen der Eingliederungshilfe, wenn und solange nach der Besonderheit des Einzelfalles, insbesondere nach Art oder Schwere der Behinderung, Aussicht besteht, dass die Aufgabe der Eingliederungshilfe erfüllt werden kann. Personen mit einer anderen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung können Leistungen der Eingliederungshilfe erhalten.
(2) Von einer Behinderung bedroht sind Personen, bei denen der Eintritt der Behinderung nach fachlicher Erkenntnis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Dies gilt für Personen, für die vorbeugende Gesundheitshilfe und Hilfe bei Krankheit nach den §§ 47 und 48 erforderlich ist, nur, wenn auch bei Durchführung dieser Leistungen eine Behinderung einzutreten droht.
(3) Besondere Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern. Hierzu gehört insbesondere, den behinderten Menschen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern, ihnen die Ausübung eines angemessenen Berufs oder einer sonstigen angemessenen Tätigkeit zu ermöglichen oder sie so weit wie möglich unabhängig von Pflege zu machen.
(4) Für die Leistungen zur Teilhabe gelten die Vorschriften des Neunten Buches, soweit sich aus diesem Buch und den auf Grund dieses Buches erlassenen Rechtsverordnungen nichts Abweichendes ergibt. Die Zuständigkeit und die Voraussetzungen für die Leistungen zur Teilhabe richten sich nach diesem Buch.

In § 54 "Leistungen der Eingliederungshilfe" ist geregelt:
(1) Leistungen der Eingliederungshilfe sind neben den Leistungen nach den §§ 26, 33, 41 und 55 des Neunten Buches insbesondere
1. Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, insbesondere im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht und zum Besuch weiterführender Schulen einschließlich der Vorbereitung hierzu; die Bestimmungen über die Ermöglichung der Schulbildung im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht bleiben unberührt,
2. Hilfe zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf einschließlich des Besuchs einer Hochschule,
3. Hilfe zur Ausbildung für eine sonstige angemessene Tätigkeit,
4. Hilfe in vergleichbaren sonstigen Beschäftigungsstätten nach § 56,
5. nachgehende Hilfe zur Sicherung der Wirksamkeit der ärztlichen und ärztlich verordneten Leistungen und zur Sicherung der Teilhabe der behinderten Menschen am Arbeitsleben.
Die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben entsprechen jeweils den Rehabilitationsleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung oder der Bundesagentur für Arbeit.
(2) Erhalten behinderte oder von einer Behinderung bedrohte Menschen in einer stationären Einrichtung Leistungen der Eingliederungshilfe, können ihnen oder ihren Angehörigen zum gegenseitigen Besuch Beihilfen geleistet werden, soweit es im Einzelfall erforderlich ist.
Die Hilfe des Kreisjugendamtes wird für Kinder gewährt, die sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich der geistigen Entwicklug (GB), der körper-motorischen Entwicklung (KM) sowie im Bereich der Sinneschädigungen (Sehen und Hören) haben. Die Hilfe wird auch gewährt bei Schwerstbehinderung, wozu auch eine hochgradige emotional-soziale Störung gelten kann.
Welche der möglichen Hilfen die geeignetste ist, wird im Einzelfall geprüft.

Transportkosten
Kann ein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf den Schulweg nicht selbstständig bewältigen und muss z.B. von den Eltern gebracht werden, ist zu prüfen, ob die Eltern eine Wegstreckenentschädigung z.B. für die PKW-Nutzung erhalten können. Ansprechpartner ist der Fachbereich 4 in der Brunnenallee in Bornheim-Roisdorf. Eine Entschädigung kann aber nur für die Kinder gewährt werden, die ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Bornheim haben. Je nach Bedarf kann evtl. auch ein Schülerspezialverkehr zum Einsatz kommen.

guetesiegel