Infos zur Schule

Lage

Die Herseler-Werth-Schule ist eine Gemeinschafts-Grundschule der Stadt Bornheim. Sie liegt direkt am linken Rheinufer im Ortsteil Hersel.

Schulgröße und Gliederung

Die Schule ist durchgängig dreizügig, hat also insgesamt 12 Klassen in den Jahrgangsstufen 1 bis 4. Pro Klasse werden durchschnittlich 23 Kinder unterrichtet. Insgesamt besuchen ca. 275 Kinder die Schule.

Das Schulgelände

Der Schulhof wurde 1998 in Eigenleistung von der Schulgemeinschaft umgestaltet. Seit dieser Zeit präsentiert er sich als Spielplatz mit attraktiven Bewegungsmöglichkeiten. Abgesehen von allgemeinen Alterungs-erscheinungen sind seit Jahren weder an den Gebäuden noch an den Außenanlagen Schäden durch Vandalismus zu beklagen.

Die Schulgebäude

Das Hauptgebäude, die Turnhalle und die Toiletten zwischen Haupt- und Nebengebäude wurden 1953 errichtet. 1968 folgte das Nebengebäude. Alle Gebäude werden in den nächsten Jahren sowohl innen wie außen grundlegend und umfangreich saniert. Welche Maßnahmen im einzelnen geplant sind, ist auf der Unterseite Sanierung aufgeführt.

Das pädagogische Konzept

Pädagogische Prinzipien, Lernziele, Förderrichtlinien usw. sind detailliert auf der Seite Pädagogik und deren Unterseiten dargestellt.

Besonderheiten

Die Herseler-Werth-Schule arbeitet inklusiv. Im Gemeinsamen Lernen (GL) lernen Kinder mit Beeinträchtigungen zusammen mit Kindern ohne Beeinträchtigungen im Klassenverband.

Beim Zugang zur OGS gibt es keine durch mangelnden Platz begründete Beschränkungen. Wenn die Eltern es wünschen, kann jedes Kind in die OGS aufgenommen werden.

Da sich die Herseler-Werth-Schule zur Ausbildung des Nachwuchses bekennt, bewirbt sie sich turnusgemäß um die Zuweisung von Lehramtsanwärterinnen/ Lehramtsanwärtern. Derzeit befinden sich zwei Lehramtsanwärterinnen in ihrer Ausbildung.

Durch die Anwesenheit einer Sozialpädagogin besteht in der Herseler-Werth-Schule die Möglichkeit, Sozialpädagoginnen/ Sozialpädagogen in ihrem Anerkennungsjahr zu betreuen.

Aufnahme

Wie jede andere Grundschule auch hat die Herseler-Werth-Schule einen Einzugsbereich mit Schulbezirksgrenzen. Der Einzugsbereich umfasst das Gebiet der drei Bornheimer Rheinorte Hersel, Uedorf und Widdig. Gleichzeitig ist die Herseler-Werth-Schule zuständig für Kinder aus Roisdorf, deren Eltern die konfessionelle (katholisch) Bindung der Roisdorfer Sebastianschule ablehnen.

Kinder aus dem Einzugsbereich der Schule haben grundsätzlich ein Aufnahmerecht sowohl als Schulneulinge wie auch als Zugezogene. Dieses Aufnahmerecht unterliegt allenfalls dann einer Einschränkung, wenn mit der Aufnahme eine zumutbare Klassengröße überschritten würde. Das ist in der Vergangenheit noch nie geschehen.

Da die starren Schulbezirksgrenzen abgeschafft wurden, können grundsätzlich auch Kinder von außerhalb des Einzugsbereiches aufgenommen werden. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob diese Kinder in Bornheim oder in den Nachbarkommunen Bonn oder Wesseling wohnen. Vor einer Aufnahme ist aber immer zu prüfen, welche Auswirkungen die Aufnahme auf die Klassengrößen hat.

Die Landesregierung NRW hat festgelegt, dass die Klassengrößen zwischen 15 (mindestens) und 29 (höchstens) Kindern schwanken darf. Von 30 bis zu 57 Kindern dürfen zwei Klassen (Schwankungsbreite 15 - 29) und von 58 bis zu 81 Kindern (Schwankungsbeite 18 - 27) drei Klassen gebildet werden. Diese Schwankungsbreiten haben unmittelbare Auswirkungen auf die Aufnahme von Kindern außerhalb des Einzugsbereiches der Herseler-Werth-Schule.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Aufnahmeentscheidung ist die Schüler-Lehrer-Relation, die bestimmt, für wie viele Kinder jeweils eine volle Lehrerstelle (28 Stunden) zur Verfügung gestellt wird. Sie liegt derzeit bei 1 : 22,44. Die auf den ersten Blick unsinnigen Nachkommastellen haben ihre Ursache in den finanziellen Mitteln, die für die Lehrerversorgung zur Verfügung gestellt werden. Bereits geringfügige Änderungen bei den Nachkommastellen haben gravierende Auswirkungen auf die Personalkosten sowohl nach unten als auch nach oben. Sicherlich bevorzugt auch die Landesregierung kleine Klassen, sie müssen aber auch finanzierbar sein. Stehen nur geringe Mehrmittel zur Verfügung wird man die Nachkommastellen auch nur unwesentlich ändern, wovon die einzelne Schule zunächst keinen offensichtlichen Nutzen hat. Dennoch werden bei einer Korrektur nach unten zusätzliche Lehrer eingestellt, die bei Engpässen z.B. durch langfristige Erkrankungen wertvolle Unterstützung leisten.

Sind die Klassengrößen eines Jahrgangs niedrig (<22), ist eher eine Aufnahmemöglichkeit auswärtiger Kinder gegeben als bei Klassengrößen über 22. Die Eltern der Kinder des Einzugsbereiches haben selbstverständlich ein hohes Interesse an überschaubaren - also kleinen Klassengrößen und werden kaum großes Verständnis dafür aufbringen, wenn die Klassengrößen "ohne Not" durch auswärtige Kinder aufgebläht werden. Zudem muss eine Schule immer im Blick behalten, dass durch Zuzüge oder aus konfessionellen Gründen "mit Not" eine Vergrößerung der Klassenstärken entsteht.

Fazit: Kinder, die außerhalb des Einzugsbereiches der Herseler-Werth-Schule wohnen, haben dann eine Aufnahmechance, wenn die Zahl der Kinder aus dem Einzugsbereich niedrig ist. Durch die allgemein zurückgehenden Schülerzahlen könnten sich in den kommenden Jahren gute Aufnahmechancen für auswärtig wohnende Kinder ergeben. Die Äußerung eines Aufnahmewunsches lohnt sich also in jedem Fall, auch wenn er nicht immer erfüllt werden kann.

 

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