Grundschule Bornheim-Hersel

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Stadtjugendring Bornheim

 Jeder Einkauf bringt Geld.

Der Schulhof

Mit dem Wechsel in der Schulleitung nach den Sommerferien 1996 sollte ein neuer Versuch unternommen werden, den Schulhof endlich umzugestalten. Alle bisherigen Versuche waren leider nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegensatz zu den vergangenen Planungen, die farblich gestaltete Spielflächen z.B. Hüpfkästchen vorsahen, sollte das Projekt in einer wesentlich aufwändigeren Dimension angegangen werden. Die Idee war, den Kindern über das Laufen auf einer zweidimensionalen Fläche die Bewegung in die dritte Dimension über Klettergerüste anzubieten. Da die finanziellen Mittel gering waren, musste möglichst alles - auch die Klettergeräte - in Eigenleistung und ohne Mittel der Stadt Bornheim geleistet werden. Die Umgestaltung konnte sich damit nur in einem überschaubaren Umfang bewegen.

Im Dezember 1996 erzeugte eine Meldung in der Tagespresse den Einstieg in Planungen für eine wesentlich umfangreichere und attraktivere Umgestaltung. Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen hatte ein Programm aufgelegt, mit dem die Entsiegelung von Flächen bezuschusst werden sollte. Bislang mit z.B. Asphalt bedeckt Böden wie z.B. der Schulhof der Herseler-Werth-Schule sollten wieder von diesem Asphalt befreit werden, um natürliche Versickerung von Oberflächenwasser zu ermöglichen. Der Betrag von damals 30 DM pro Quadratmeter erwies sich als so attraktiv, dass von den 2.500 qm der Schulhoffläche 1.000 qm entsiegelt werden sollten, was einem Zuschuss zur Umgestaltung in Höhe von 30.000 DM entsprach.

Nach umfangreichen Recherchen und unter Einbeziehung von umfangreicher Eigenleistung war klar, dass die Entsiegelung nicht die zur Verfügung stehenden 30.000 DM erfordern würden und damit auch Landesmitteln für die Spielgeräte in den entsiegelten Flächen zur Verfügung standen. Das Projekt bewegte sich jetzt in eine Dimension, bei der am Ende ca. 90.000 DM verbaut wurden, obwohl zum Zeitpunkt der Planungen noch völlig unklar war, woher diese Mittel kommen sollten. Dennoch hieß die Devise von nun an: „Klotzen statt kleckern.“

Der Grundriss zeigt die Planungen für die Umgestaltung bestehend aus den drei Teilflächen:

  • großes Klettergerüst
  • Balancieranlage mit Reckstangen und Sprungtellern
  • Hügel mit Rutschenanlage, Wackelsteg und Ruhezone auf dem Schulhofteil vor dem Hauptgebäude.

Um auf eine Gesamtentsiegelungsfläche von 1.000 qm zu kommen, wurde auf dem Schulhofteil vor dem Nebengebäude im Anschluss an die Toilettenanlage ein Bereich mit Gehölzen und Sträuchern angelegt.

 

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