Grundschule Bornheim-Hersel

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Stadtjugendring Bornheim

 Jeder Einkauf bringt Geld.

Die Grundsanierung

Nach 19 Jahren Nutzung ergab eine Sicherheitsüberprüfung im Jahr 2015 größere Mängel sowohl beim Fallschutz unter den Klettergeräten als auch an den Spielgeräten selbst. Besonders betroffen war die Rutschenanlage. Außerdem hatte die Umrandung der entsiegelten Flächen im Laufe der Jahre so stark gelitten, dass sie sehr unansehnlich geworden waren. Größerer Handlungsbedarf war geboten.

Da der Fallschutzkies unter den Geräten stark verfestigt war und seine Aufgabe nicht mehr erfüllen konnte und außerdem immer wieder größere Mengen der Steinchen auf den umliegenden Asphaltflächen verstreut wurden, sollte der Fallschutz durch eine dämpfende Kunstrasenlage ersetzt werden. Sehr schnell aber stand fest, dass die Schulgemeinschaft den hohen finanziellen Aufwand nicht tragen konnte. Selbst in der günstigsten Variante wären allein dafür immer noch mindestens 40.000 € erforderlich gewesen. Die notwendigen Reparaturen an den Spielgeräten hätten weitere ca. 10.000 € erfordert.

Die Lösung ergab sich durch Vorschläge des Sicherheitsbeauftragten. Er hatte festgestellt, dass der Fallschutz ca. 10 cm unter der Oberfläche nur ca. 5 cm dick verfestigt war. Die darunter liegende Schicht in einer Stärke von ca. 30 cm war frisch wie am ersten Tag. Wenn die 5 cm starke verfestigte Schicht aufgelockert würde, wäre der Fallschutz wieder in ausreichendem Maße gewährleistet. Zur Auflockerung wäre nur eine handelsübliche Gartenfräse erforderlich. Damit war der Austausch des Kieses gegen Kunstrasen erledigt, da sich der Kostenaufwand durch die Aufbereitung des Kieses drastisch verringerte.

Das Problem mit den Steinchen auf den Asphaltflächen wurde ebenfalls durch einen Tipp des Sicherheitsbeauftragten gelöst. Er hatte vorgeschlagen, die Pflanzen in den Beetumrandungen sowie die schützenden, aber immer wieder zerbrechenden Querrigel zu entfernen und stattdessen eine Umrandung aus massiven, langlebigen Robinienstämmen anzubringen. Da diese Stämme mindestens 20 cm hoch sind und die Flächen hermetisch umgeben, können keine Steinchen mehr unabsichtlich beim Verlassen einer Spielfläche auf den Asphalt getreten werden.

Auch beim dritten großen Problem - enorme Sicherheitsprobleme im Bereich der Rutsche - wurde sein Vorschlag angenommen und umgesetzt.

Die Arbeiten wurden in den Sommerferien 2015 begonnen und fanden ihren Abschluss einige Wochen nach dem Schulbeginn. Der Schulhof ist jetzt wieder in einem sicherheitstechnisch und auch optisch einwandfreien Zustand. Die Verschmutzungen durch die Steinchen des Fallschutzkieses haben drastisch abgenommen. Zusätzlich stehen den Kindern durch die umrandenden Stämme viele Meter Balancierstrecke zur Verfügung, außerdem können die Stämme als Sitzfläche genutzt werden.

Abschließend muss erwähnt werden, dass die Stadt Bornheim eine ansehnliche Summe zur Finanzierung beigesteuert hat. Zur Finanzierung beigetragen haben außerdem das Ergebnis des Sponsorenlaufes 2015 sowie Mittel des Fördervereins.

Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren keine größeren Reparaturmaßnahmen anstehen werden. Allerdings muss der Fallschutzkies im Turnus von zwei Jahren regelmäßig mit einer Fräse aufgelockert werden. Wenn auch in Zukunft  kleinere Mängel umgehend repariert werden, werden die Mittel des Fördervereins - wie auch schon in der Vergangenheit - ausreichen, die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten. Auch die Pflege der Bepflanzung ist durch Kolleginnen weiterhin gewährleistet.

 

Der Schulhof im neuen Glanz

 

 

Um ein Überklettern zu verhindern, erhielt die Boulderwand ein Dach.

 

Die vollkommen umgestaltete Rutschenanlage

 

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