Grundschule Bornheim-Hersel

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OGS - Konzept

 

Ganztagskonzept der Herseler-Werth-Schule

am 15.02.2006 von der Schulkonferenz beschlossen

Sozialräumliche Daten

Im Einzugsbereich der Herseler-Werth-Schule wohnen überwiegend Bürger aus dem Mittelstand. Ein großer Teil wohnt in Einfamilienhäusern. Es gibt einige Sozialwohnungen und eine Wohnunterkunft für Asylanten. Das rege Vereinsleben (Fußballverein, Jugendfeuerwehr, Karnevalsverein, Musikgruppen, kirchliche Angebote u.v.a.m) bietet den Kindern und Jugendlichen umfangreiche Freizeitangebote und mindert damit das Auftreten schwerwiegender sozialer Probleme.

Die schulpflichtigen Kinder aus den sozial schwächeren Familien sind weitgehend integriert ohne besondere Sozialproblematik. Um jedoch die Lernbedingungen dieser Kinder zu verbessern und besonders ihre sprachliche Entwicklung zu fördern, wird angestrebt, auch sie in die OGS aufzunehmen. Die betroffenen Familien werden entsprechend individuell beraten.

Sollten schwerwiegende soziale Probleme auftreten und außerschulische Unterstützung notwendig sein, hat sich in der Vergangenheit die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt bewährt. In besonderen Einzelfällen wird mit dem Jugendamt der Stadt Bornheim beraten, ob eine Kostenübernahme möglich ist

Wie organisiert die Schule als offene Ganztagsschule ihr pädagogisches Gesamtkonzept?

Zielsetzung

Die Schulgemeinschaft der Herseler-Werth-Schule betrachtet die Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule als sinnvolle Einrichtung für viele Kinder. Die Eltern können erwarten, dass durch den Ganztagsbetrieb mit einer Steigerung der Effektivität schulischer Arbeit zu rechnen ist, zumal auch pädagogisch ausgebildetes Personal am Nachmittag tätig sein wird. Die Kinder werden also nicht aufgenommen, um sie nur zu beaufsichtigen.

Verpflichtung zur Teilnahme

Gemäß der Zielsetzung kann es keine Beliebigkeit in der Teilnahme an den Nachmittagsangeboten geben, d.h. mit der Anmeldung und Aufnahme besteht für das Kind eine Teilnahmepflicht. Die Teilnahmepflicht erstreckt sich auf fünf Tage. In Ausnahmefällen kann das Kind auf Wunsch der Eltern an einem festen von den Eltern gewünschten Tag von der Teilnahmepflicht an den Nachmittagsangeboten befreit werden.

Öffnungszeit

Die Offene Ganztagsschule beginnt an den Unterrichtstagen um 08.15 Uhr und endet um 16 Uhr. Die Öffnungszeit kann bei ausreichendem Bedarf bis maximal 17 Uhr verlängert werden. An unterrichtsfreien Tagen ist die OGS geschlossen. Die bestehende Mittagbetreuung bis 14 Uhr wird in unveränderter Form parallel zur OGS weitergeführt. Bei ausreichendem Bedarf wird eine qualifizierte Betreuung in den Ferien angestrebt.

Gruppenorganisation

In der Herseler-Werth-Schule wird angestrebt, dass die Kinder der OGS am Vormittag in einem Klassenverband zusammen lernen. Sollten die Teilnahmewünsche entsprechend hoch sein, werden die Kinderunabhängig von ihrem jeweiligen Wohngebiet in einer (mehreren) „OGS-Klasse(n)“ zusammengefasst. Dieses sogenannte „Zugmodell“ hat entscheidende Vorteile, die den einzigen Nachteil (keine Klassenzuweisung entsprechend dem Wohngebiet) bei weitem überwiegen:
- täglicher, gleichzeitiger Unterrichtsschluss
- gemeinsames Mittagessen
- sowohl am Vor- wie auch am Nachmittag gemeinsam lernende Gruppen
- flexible Rhythmisierung der Lernzeit möglich (Stundenplangestaltung)

Sollten die Anmeldezahlen kein Zugmodell ermöglichen, wird eine gemischte Gruppe gebildet. Sollten die Anmeldezahlen die Kapazität einer Lerngruppe übersteigen, werden eine reine OGS- und eine gemischte Lerngruppe gebildet.

Welche besonderen Förderangebote gibt es für welche Zielgruppen?
Wie und von wem wird die Hausaufgabenbetreuung durchgeführt?
Wie beteiligen sich die Lehrkräfte an Förderangeboten und Hausaufgabenbetreuung?
Welches Personal wird eingesetzt?
Wenn die Lehrerstellen kapitalisiert werden, mit welchem Ziel und mit welchem Ergebnis?

Soziale Erziehung

Die soziale Erziehung genießt in der OGS gemäß Schulprogramm einen hohen Stellenwert. Durch die Verlängerung des täglichen Beisammenseins ergeben sich neue Chancen, die Kinder in ihrer sozialen Entwicklung zu fördern. Diese Chancen werden in der OGS genutzt.

Zu vielen Kindern ist ein geregelter Tagesablauf oft nur unvollkommen bekannt. Da sie aber in ihrer Entwicklung geregelten Abläufen, die ihnen Sicherheit und Verlässlichkeit geben, bedürfen, wird die OGS einen Rahmen bieten, der ihnen Orientierung gibt.

Wo immer es möglich ist, werden die Kinder in die Durchführung bestimmter Aktionen einbezogen und zu sozialem Handeln angeleitet. Dazu bietet sich u.a. das gemeinsame Mittagessen an. Statt sich bedienen zu lassen, werden die Kinder bei der Vorbereitung (Tischdecken, Speisen auftragen) sowie der Nachbereitung (Tisch abdecken, Tische säubern) helfen. Während des Mittagessens werden sie den Wert der Gemeinschaft erfahren und lernen, dass es sinnvoll ist, während des Mittagessens Regeln einzuhalten.

Im verlängerten täglichen Miteinander wird vermehrt auf gegenseitige Rücksichtnahme geachtet, da jedes Kind unterschiedliche Bedürfnisse hat. Insgesamt gesehen bietet die OGS durch die längere Verweildauer der Kinder die Chance, die im Schulprogramm unter dem Standard „Soziales Lernen“ beschriebenen Zielsetzungen besser umzusetzen.

Hausaufgaben

Für die Kinder der Schuleingangsklassen beginnt die Anfertigung der Hausaufgaben um 12.30 Uhr. Für die Kinder der Klassen 3 und 4 beginnt die Anfertigung der Hausaufgaben in der Regel um 14.30 Uhr. Über eine differenzierte Gruppenzusammensetzung wird zu gegebenem Zeitpunkt beraten und entschieden.

Die Anfertigung der Hausaufgaben ist fester Bestandteil der Offenen Ganztagsschule. Während der Anfertigung der Hausaufgaben erhalten die Kinder Hilfestellung und Förderung im Rahmen der Möglichkeiten. Dazu stehen bei Bedarf die in den Klassen vorhandenen Lernmaterialien zur Verfügung.

Die in der Hausaufgabenbetreuung eingesetzten Lehrerinnen streben an, dass die Hausaufgaben vollständig, ordentlich und richtig angefertigt werden. Als Hinweis für die Eltern und die Klassenlehrerinnen enthalten die Haushefte einen Vermerk. Bei besonderen Problemen erhalten die Eltern und Klassenlehrerinnen nähere Hinweise.

Individuelle Förderung

Ergibt sich bei einem Kind die Notwendigkeit einer gezielten Förderung, beraten die Lehrerinnen im Nachmittagseinsatz mit der entsprechenden Klassenlehrerin über individuelle Fördermaßnahmen. Dabei kann ein evtl. bereits vorhandener Förderplan eingesetzt werden. Auch dann ist eine Beratung zwischen den beteiligten Kolleginnen unerlässlich. Die individuelle Förderung folgt auf die Anfertigung der Hausaufgaben. Dabei wird das individuelle Leistungsvermögen des Kindes berücksichtigt.

Sprachförderung ausländischer Kinder

Die OGS an der Herseler-Werth-Schule setzt sich verstärkt dafür ein, gerade die Eltern der ausländischen Kinder, die die deutsche Sprache nicht zufriedenstellend beherrschen, davon zu überzeugen, dass eine Teilnahme ihrer Kinder sinnvoll ist und eine Chance zur Sprachförderung bietet. Indem die Kinder bis in den Nachmittag hinein Deutsch hören und sprechen, werden sie ihre Sprachfähigkeiten verbessern.

Bewegungsförderung

Um der Bewegungsarmut der Kinder vorzubeugen und um körperliche Bewegungsabläufe zu optimieren, gibt es ein tägliches Sportangebot. Dieses Angebot soll die Geschicklichkeit, die Kraft, die Ausdauer usw. der Kinder ausbilden und stärken.

Setzt die Schule neben den Förderangeboten besondere pädagogische Schwerpunkte (z.B. Kultur, Bewegung, Spiel und Sport, Naturwissenschaften, Umwelt)?

Förderung musischer Fähigkeiten

Hierzu gehören sowohl künstlerisches Gestalten, Werken wie auch Singen und Musizieren. Auch in diesen Bereichen wird qualifiziertes Personal eingesetzt. Die Leiterin selbst ist ausgebildete Kunstpädagogin mit einem Lehramtsstudium. Für den Bereich der musikalischen Förderung soll eine examinierte Musikpädagogin zur Mitarbeit gewonnen werden. In diesem Bereich werden auch die übrigen Mitarbeiterinnen der Mittagbetreuung ihre Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen. In welchem Umfang Angebote aus diesen Bereichen bestehen werden, hängt von den zur Verfügung stehenden Experten und der Anzahl der Kinder ab. Mit wachsender Kinderzahl wird auch die Anzahl der Angebote steigen müssen, damit die Gruppengrößen in vertretbarem Rahmen gehalten werden können. Was als vertretbarer Rahmen gelten kann, hängt vom Angebot und der sich daraus ergebenden notwendigen individuellen Hilfestellung ab. Der zeitliche Umfang der Angebote kann im Rahmen dieser Konzeption nicht festgelegt werden. Das Team derjenigen Mitarbeiter, die freie Angebote vorbereiten und betreuen, wird darüber in Teambesprechungen befinden. Sicherlich ist Flexibilität sinnvoll.

Förderung naturwissenschaftlicher Fähigkeiten

Unter Anleitung geeigneten Personals werden die Kinder durch naturwissenschaftliche Experimente Fragen zu beobachtbaren Alltagsphänomenen beantworten.

Handhabung Digitaler Medien

Unter Anleitung fachlich und pädagogisch erfahrener Mitarbeiter sollen Kinder Kompetenzen in der Handhabung des PC sowie Medienkompetenz erwerben und erweitern.

Wie werden freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe und weitere außerschulische Partner (z.B. aus Musik, Kultur und Sport) beteiligt?

Obwohl eigenes Personal in ausreichender Zahl und mit den geforderten Qualifikationen zur Verfügung steht, sind Angebote außerschulischer Partner (z.B. Musikschule, Sportvereine) willkommen. Die Annahme richtet sich nach den Interessen der Kinder und den zur Verfügung stehenden Mitteln.

Die Trägerschaft wird durch den „Verein der Freunde und Förderer der Herseler-Werth-Schule e.V.“ ausgeübt. Dieser Verein ist seit 1996 der Träger der verlässlichen Halbtagsschule (Mittagbetreuung) und verfügt daher über das notwendige Fachwissen z.B. in arbeitgeber-, steuer- oder versicherungsrechtlichen Belangen.

Im Gegensatz zu anderen Trägern ist einzig der Förderverein verantwortlich für die Kinder und das Personal der MB und der OGS der Herseler-Werth-Schule und kann sich damit voll und ausschließlich auf die Belange dieser Personenkreise konzentrieren. Damit ist auch ein flexibler Personaleinsatz in MB und OGS gewährleistet.

Dadurch erübrigt sich in diesen Tätigkeitsbereichen die Einbeziehung freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus gehende Angebote dieser Träger (z.B. Familienhilfe) sind vorstellbar. Nach Absprache mit dem Leiter des Jugendamtes der Stadt Bornheim soll im Verlaufe der Durchführung der OGS geprüft werden, mit welchen Angeboten sich das Jugendamt in die OGS einbringt.

Wie werden Eltern und Kinder beteiligt?

Welchen Einfluss haben Eltern und Kinder auf die Inhalte und Qualitäten der Förderangebote sowie der außerunterrichtlichen Freizeit-, Sport- und Kulturangebote?

Welchen Einfluss haben sie z.B. auf Mittagessen, Pausenregelungen oder Ferienangebote?

Langjährige Erfahrungen des seit Jahren in der Mittagbetreuung (8-14 Uhr) tätigen Personals haben gezeigt, dass die Eltern mit den Angeboten und der damit verbundenen Qualität sehr zufrieden waren. Durch regelmäßig stattfindende Elternabende und bei persönlichen Gesprächen erhalten die Eltern Gelegenheit, Anregungen und Vorstellungen einzubringen.

Welches Personal wird in den außerunterrichtlichen Angeboten eingesetzt (Fachkräfte, ergänzendes Personal)?

Welche Rolle spielen die Lehrkräfte bei den außerunterrichtlichen Angeboten der offenen Ganztagsschule?

An das Personal, das in der OGS tätig sein wird, werden gemäß den schulinternen Qualitätsmerkmalen bestimmte Anforderungen gestellt. Da qualifizierte Förderung das Ziel der OGS der Herseler-Werth-Schule ist, muss das Personal hohen Ansprüchen genügen und entsprechend sorgfältig ausgewählt werden. Wie viel Personal tätig sein wird, wird von der Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel abhängen.

Leitung

Bedingt durch die Anzahl der Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter und den unterschiedlichen Erfordernissen ist die Einrichtung einer Leitungsfunktion unbedingt erforderlich. Die Leitungsfunktion wird die langjährige Leiterin der Mittagbetreuung übernehmen.

Soziale Erziehung

Die soziale Erziehung vollzieht sich zu jedem Zeitpunkt und während aller Aktivitäten und obliegt damit jeder Mitarbeiterin/ jedem Mitarbeiter in der OGS.

Hausaufgaben/ individuelle Förderung

Die Förderung während der Hausaufgaben sowie die individuelle Förderung danach wird von ausgebildetem Lehrpersonal durchgeführt. Hierzu zählen auch Sozialpädagoginnen/ -pädagogen. Die durch das Land zur Verfügung gestellte Pauschale von 0,2 Lehrerstellen pro Gruppe von 25 Kindern (ca. 6 Stunden/ Woche) wird nicht kapitalisiert. Weitere Lehrerstunden werden durch Verlagerung vom Vormittag in den Nachmittag zur Verfügung gestellt.

Sprachförderung (Deutsch als Zweitsprache)

Wie schon im Vormittagsbereich wird auch in der Sprachförderung am Nachmittag ausgebildetes Lehrpersonal eingesetzt.

Förderung musischer, naturwissenschaftlicher und Fähigkeiten im Umgang mit dem PC

Diese Angebote werden sowohl von in diesen Bereichen ausgebildeten Personen (z.B. Kunst/ Musik/ Chemie) wie auch von Personen durchgeführt, die in der Vergangenheit ihre Qualifikation durch die Tätigkeit in der MB nachgewiesen haben (z.B. Basteln/ Werken/ PC-Kompetenzen).

Welche Rolle spielen die schulischen Gremien?

Gibt es bereits Beschlüsse?

In welchen Gremien bzw. Runden Tischen oder Arbeitsgruppen außerhalb der Schule arbeitet die Schule mit?

Wie ist die Mitwirkung des nicht lehrenden Personals in den schulischen Gremien gesichert?

Die Steuerungsgruppe, die seit Jahren kontinuierlich mit der Erstellung und Weiterentwicklung des Schulprogramms befasst ist, hat die Konzeption für die OGS entworfen. Dieser Entwurf wurde den schulischen Gremien zur Beratung vorgelegt.

Auf ihrer Sitzung am 15.02.2006 hat die Schulkonferenz die Einrichtung einer OGS an der Herseler-Werth-Schule beschlossen. Auf der gleichen Sitzung erfolgte auch die Beschlussfassung des Konzeptes.

Alle in der weiterhin bestehenden Betreuung bis 14 Uhr (MB) und in der OGS tätigen Personen werden zukünftig die „OGS-Konferenz“ bilden. Diese Konferenz berät in regelmäßigen Sitzungen sowohl über die Belange der Kinder, der Eltern wie auch aller Mitarbeiter.

Die Leiterin der OGS und der MB nimmt wie bislang weiterhin als beratendes Mitglied regelmäßig an den Lehrerkonferenzen und an den Sitzungen der Schulpflegschaft und der Schulkonferenz teil und erhält damit die Möglichkeit, die Interessen des OGS- und MB-Personals in diesen Gremien vorzutragen und zu vertreten.

Die Schule ist vertreten im Arbeitskreis „Offene Ganztagsschulen in der Stadt Bornheim“.

Gibt es eine schulinterne Ergebnissicherung?

Wer wird ggf. an der Ergebnissicherung und der Evaluation beteiligt?

Welche Konsequenzen werden aus vorliegenden Ergebnissen gezogen?

Die Herseler-Werth-Schule startet erst im Schuljahr 2006/ 2007 mit der OGS. Daher liegen zum Erstellungszeitpunkt dieses Konzeptes noch keinerlei Erfahrungen über das Erreichen bestimmter Zielsetzungen vor.
Schwerpunktmäßig wird das Steuerungsteam den Bereich „Förderung“ evaluieren. Leitgedanke wird dabei sein:

Konnte die im Konzept beschriebene Förderung inhaltlich und organisatorisch umgesetzt werden?

Sonstige Bemerkungen

Kosten

Qualität hat ihren Preis. Seit Einrichtung der Mittagbetreuung herrscht in der Herseler-Werth-Schule das Prinzip einer möglichst angemessenen Entlohnung. Darum muss ein ausreichender Kostenbeitrag geleistet werden. Der Regelbetrag beläuft sich auf 150 Euro/ Monat. Dieser Betrag kann unter Berücksichtigung bestimmter Einkommensgrenzen bis auf 50 Euro/ Monat reduziert werden. Bei extremen sozialen Härtefällen, über die im Einzelfall beraten werden muss, kann auch ein Betrag unter 50 Euro in Betracht kommen. Dazu kommen Kosten von 2,00 bis 3,00 Euro pro Tag für das Mittagessen, an dem auf Wunsch der Eltern auch die Kinder der Mittagbetreuung teilnehmen können.

Sollte eine längere Öffnungszeit erforderlich sein, können sich die Kosten erhöhen. Eine längere Öffnungszeit ist nur bei einer ausreichenden Kostendeckung möglich.

Da bei Bedarf die Betreuung in den Ferien ein zusätzliches Angebot darstellt, ist ein separater Kostenbeitrag zu leisten, über dessen Höhe noch beraten werden muss.

Räume

Das Souterrain des Hauptgebäudes verfügt über großzügige räumliche Möglichkeiten:
- Küche
- 6 Gruppenräume unterschiedlicher Größe
- Werkraum

Von diesen Räumen sind bereits jetzt einige eingeschränkt nutzbar, andere müssen noch aufwändig saniert und ausgebaut werden. U.a. sind sicherheitsrelevante Maßnahmen dringend durchzuführen.

Weiterhin stehen zur Verfügung:
- Klassenräume im Hauptgebäude (z.B. für die Hausaufgabenbetreuung/ individuelle
  Förderung)
- ein PC-Raum (z.B. für Angebote im Bereich der Digitalen Medien)
- das Forum (z.B. für Bewegungsaktivitäten oder musische Angebote)
- die Turnhalle (für Bewegungsaktivitäten)
- der Schulhof (z.B. für freies Spiel)

Mittagessen

Die Zubereitung und Einnahme des Mittagessens wird im Souterrain des Hauptgebäudes, in dem bereits jetzt ein Küchenbereich vorhanden ist, erfolgen.

Das Mittagessen soll durch eine qualifizierte Fachfirma, die ein qualitativ hochwertiges, abwechslungsreiches Essen anbietet, täglich frisch angeliefert werden. Dabei werden die Bedürfnisse moslemischer Kinder beachtet. Die benötigte Menge wird in Behältern (nicht vorportioniert) geliefert, in der Einrichtung auf die notwendige Temperatur erwärmt, und in Schüsseln umgefüllt den Kindern angeboten. Die dafür notwendigen Geräte und Einrichtungen sollen aus dem Einrichtungszuschuss für eine OGS finanziert werden.

Für alle Kinder wird wie in der Mittagbetreuung gewohnt ab 12 Uhr als Zwischenmahlzeit Obst und Rohkost bereitgestellt. Die Kinder, die am Mittagessen teilnehmen, essen täglich gemeinsam um 13.45 Uhr.

Schlussbemerkung

Dieses Konzept wurde unter den zur Zeit bestehenden Möglichkeiten und Bedingungen erstellt und von der Schulkonferenz am 15.02.2006 beschlossen. Es muss ggf. an die bei der Durchführung der OGS sich ergebenden Bedingungen angepasst werden.

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